Fortuna Babelsberg II: „Wir haben zu viel liegen gelassen“

Die „FuPa“ mit dem Teamcheck“ (21.12.2025)

Maximilian Strauß vom Fortuna Babelsberg II blickt zurück und nach vorne.

Trainer Maximilian Strauß vom Fortuna Babelsberg II aus der Kreisoberliga Havelland äußert sich im FuPa-Teamcheck zur Trainingspause mit Hallenturnieren, zur ausgeglichenen Hinrundenbilanz, zum starken Teamspirit und zu klaren Zielen für die Rückrunde.

Pause mit Hallenturnieren und Teamformaten

Fortuna Babelsberg II pausiert mit dem spezifischen Fußballtraining vom 08.12.2025 bis zum 15.01.2025. „In der Zwischenzeit wird es zwei, drei Hallenturniere geben“, sagt Trainer Maximilian Strauß. Ergänzt wird die Phase durch mannschaftliche Formate: „Die Weihnachtsfeier, eine Kickbaseauslosungsrunde nach dem Reset sowie Aufbautrainingseinheiten in Kleingruppen.“ Der Fokus liegt darauf, trotz Pause im Rhythmus zu bleiben.

Bilanz zwischen Hoch und Tief

Der Saisonverlauf spiegelt Schwankungen wider. „Wie in unserer Bilanz (7-0-7) zu sehen ist, waren wir hopp oder top.“ Strauß ordnet ein: „Leider haben wir einige unglückliche Niederlagen gehabt, was in Summe mit den verdienten Niederlagen zwei, drei zu viele waren.“ Positiv hebt er den Endspurt hervor: „Aber wir sind nach einem Tief im Herbst gut in die Winterpause gegangen und hoffen, diese Form über die Pause konservieren zu können.“

Teamspirit und Trainingsbeteiligung

Besonders zufrieden zeigt sich der Trainer mit dem Miteinander. „Das Team als solches hat gut funktioniert. Das Team hat Spirit und zeigt den absoluten Willen.“ Die Trainingsarbeit ist eine tragende Säule: „Wenn man so gut wie jedes Training eine Trainingsbeteiligung von +16 Spieler aufwärts hat, ist das glaube ich schon gut für eine Kreisoberliga-Mannschaft und bietet eine gute Grundlage, um vernünftiges Training absolvieren zu können.“ Das habe ihn überzeugt: „Das hat mir von Anfang an imponiert.“

Leistung ohne Ertrag

Ein zentrales Problem benennt Strauß klar. „Leider konnten wir unsere Leistungen nicht immer mit Erfolg beziehungsweise eigentlich mit Toren belohnen, was sich im Ergebnis letztlich negativ widerspiegelte.“ Besonders in einer Phase war der Aufwand hoch: „Wir mussten vor allem in der Herbstphase doppelt und dreifach so viel für den Ertrag arbeiten als teilweise die Gegner.“ Sein Fazit: „Wir haben zu viel liegen gelassen und dann wird es auch schwer, alle Spiele auf die eigene Seite zu ziehen.“

Heimspiele als Schlüssel

Der Blick richtet sich auf die Rückrunde. „Unser Ziel muss es sein, die Form von vor der Pause beizubehalten und dort anzuknüpfen.“ Dabei spielen die Heimspiele eine zentrale Rolle: „Wir haben von den verbleibenden 16 Spielen noch 9 bei uns am Stern, dort muss es das klare Ziel sein, keine Punkte zu verschenken.“ Bis dahin sei Arbeit nötig: „Bis dahin haben wir noch viel Arbeit vor uns, aber die Jungs sind bereit dafür.“

Bewegung im Kader

Personell gibt es Veränderungen. „Justin Foltin wird uns leider nach nur einem halben Jahr arbeitsbedingt wieder verlassen.“ Zugleich kehrt Qualität zurück: „Die verlorene Qualität kann hoffentlich Brian Killat auffangen, welcher nach seinem Auslandsaufenthalt wieder zu uns stößt.“ Zudem bleibt der Austausch eng: „Ansonsten wird der Austausch zwischen M1 und M2 sicherlich auch mit dem neuen Trainer bei der M1 weiterhin eng bleiben, sodass interne Zu- und Abgänge zu erwarten sind.“ Externe Optionen sind offen: „Ob wir auch noch externe Verstärkungen für uns gewinnen können, bleibt abzuwarten.“

Favoriten und offene Abstiegsfrage

In der Meisterfrage sieht Strauß klare Anwärter. „Ich denke, der RSV und Berge haben die Erwartungen bisher erfüllt und ich sehe keine Gründe, weshalb sie in der Rückrunde einbrechen sollten.“ Die Hürden sind hoch: „Bei Berge werden es alle schwer haben und der RSV kann zusätzlich von der Qualität der M1 profitieren.“ Unten bleibt es offen: „Wer letztlich absteigt und wer sich retten kann, ist aus meiner Sicht nicht vorhersagbar. Es wird sicherlich sehr eng und es wird auf Kleinigkeiten ankommen.“