Die Zweite wurde der Favoritenrolle gerecht
Kreisoberliga: Fortuna Babelsberg II – Werderaner FC Viktoria 1920 4:2 (1:0)
Zum Ende der Saison präsentierte sich Fortunas Zweite mit einigen Siegen in Folge noch einmal in guter Form. Und so gingen auch Alle davon aus, dass es im letzten Spiel der Saison, gegen den in akuter Abstiegsgefahr befindlichen Werderaner FC Viktoria 1920, so weitergehen würde. Doch ein Spiel gegen ein Kellerkind muss in den mindestens 90 Minuten auch erst einmal gewonnen werden und so durfte man durchaus gespannt sein, wie die Gäste gedachten, den Strohalm Klassenerhalt zu ergreifen.
Doch bereits die Anfangsphase zeigte, dass Fortuna das Spiel nicht herschenken wollte, die Truppe von Trainer Maximilian Strauß übernahm von Beginn an die Regie, so dass sich das Geschehen vorwiegend in der Hälfte der Gäste abspielte. Die Torannäherungen der Hausherren brachten zunächst aber noch keinen zählbaren Erfolg. Doch in der 17.Minute war es dann soweit, als Kai Friedrich Mautsch einen ganz feinen Pass aus dem Mittelfeld durch die Schnittstelle der Abwehr schlug und Anton Stoppa aus 12 m zum 1:0 einschoss.
Danach dominierte Fortuna ganz klar die Partie und der Werderaner FC konnte in Hälfte eins nicht wirklich gefährlich vor dem Tor der Hausherren auftauchen. Doch die Gastgeber schluderten mit Ihren Möglichkeiten bzw. Keeper Alexander Döring lief zu großer Form auf. So klärte er in der 26.Minute einen Schuss von Niclas Donatz per Grätsche, von der der Ball an die Latte sprang. Nur zwei Minuten später dribbelt sich Milo Eggert rechts durch und legt zu Donatz ab, aber auch diesen Schuss pariert der Keeper. Weitere zwei Minuten später der gleiche Spielzug über Eggert und dieses Mal nagelt Anton Stoppa das Spielgerät aus 20 m an die Latte.
In der 33.Minute holte Torhüter Döring mit toller Flugeinlage einen 23 m Freistoß von Donatz aus dem Angel und zwei Minuten später war er auch bei einem 16 m Schuss mit den Fingerspitzen im anderen Winkel drann und verhindert erneut den Einschlag. Und auch den Flachschuss von Fabian Rittmüller nach 41 Minuten pariert er mit einem tollen Reflex, so dass es zur Halbzeit nur bei der knappen 1:0 Führung blieb.
Und auch die zweite Hälfte verlief zunächst so, wie die Erste geendet hatte. Der quirlige Milo Eggert prüfte Keeper Alexander Döring bereits drei Minuten nach Wiederanpfiff mit einem Schuss von der Strafraumgrenze. Doch in der 57.Minute war auch Werders Torhüter absolut machtlos, als Eggert (im Stile von Robben und Olise), von rechts kommend an der Strafraumkannte zur Mitte lief und mit links abzog. Der Ball schlug, Marke Traumtor, im linken oberen Eck zum 2:0 ein.
Doch in der 65. Minute der Werderaner Anschlusstreffer aus dem „gefühlten Nichts“, als Sebastian Lange einen 20 m Freistoß durch die sich etwas öffnende Mauer im Tor von Keepper Dominik Rauch zum 2:1 unterbrachte. Es war der erste ernsthafte und gefährliche Schuss auf das Fortuna Tor. Nun wurden die Gäste etwas mutiger und offensiver, das Spiel nicht mehr so einseitig. Aber in der 81.Minute stellte Adrian Maurice Manzke mit seinem Treffer zum 3:1 den alten zwei Tore Abstand wieder her, als ein weiter Freistoß in Richtung langes Eck von Milo Eggert wieder direkt vor das Tor gebracht wurde, wo der Torschütze die Kugel aus Nahdistanz über die Linie brachte.
Das Spiel schien entschieden, doch in der 90.Minute schlugen die Gäste noch einmal zurück, als in der Abwehr zu viel Kurzpass gespielt und der Ball verloren wurde. Die sofortige Flanke drückte Finn Ullmann am langen Pfosteneinlaufend, aus Nahdistanz zum 3:2 Anschluss ins Netz. Doch die aufkeimende Gästehoffnung hatte nur eine Minute (90.+1) bestand, dann war es Stefan Kuster, der einen langen Pass von Maximilian Lehe erlief, vor Keeper Alexander Döring an den Ball kam und es stand 4:2. Mit diesem Treffer spiegelte das Ergebnis die Spiel- und Chancenanteile wenigstens etwas besser wider.
Für den Männerbereich geht es nun in die Sommerpause, bevor im Laufe des Julis schon wieder der Trainingsauftakt und die Vorbereitung auf die Saison 2026/2027 mit Testspielen beginnt. Dafür wünschen wir dem Trainer und der Mannschaft viel Erfolg.