Wer ist eigentlich Marc Flohr, Fortunas neuer Chef an der Seitenlinie?!
Mit dem 51-jährigen Marc Flohr übernimmt ab Januar 2026 ein erfahrener Mann das Traineramt bei Fortunas Landesligateam. Sowohl als Spieler, als auch als Trainer und Co-Trainer bringt er eine interessante Fußball-Vita mit.
In der Jugend als Spieler bei Hannover 96 ausgebildet, kickte er später im Männerbereich bei einigen Vereinen in und um Hannover bis hinauf zur Oberliga. Berufsbedingt wechselte er später als Medizinprodukteberater im Außendienst von Niedersachsen nach Brandenburg und schloss sich hier 2004, als erste und zugleich letzte Brandenburger Spielerstation, Fortuna Babelsberg an.
Mit über 30 Jahren war dann die Zeit gekommen, die Fußballstiefel an den berühmten Nagel zu hängen und seine sportliche Zukunft als Trainer und Co-Trainer an der Seitenlinie zu sehen. So finden sich unter anderem die SG Michendorf (bis 2014) sowie der MSV Neuruppin (bis 2017) in seiner Trainer-Vita. Ab dem Sommer 2017 stand er dann, von einem kurzen Ausflug zum Luckenwalder Oberligateam abgesehen, mehrere Jahre als Trainer/Co-Trainer beim TuS 1896 Sachsenhausen in der Verantwortung, wo damals seine jetzige Frau als Physiotherapeutin für die Fitness der Spieler zuständig war. Als das Oberligateam des MSV Neuruppin 2022 Interesse signalisierte, war dies die Gelegenheit für ihn, als Co-Trainer des Oberligisten, tätig zu werden.
Der 2024 erfolgte Umzug in die Potsdamer Region war der Anlass sich nach einer sportlichen Veränderung umzusehen und so schlossen sie sich dem Oberligisten RSV Eintracht 1949 an, Marc als Co-Trainer bei Patrick Hinze und Kristin als Physiotherapeutin. Beide erlebten dort als Höhepunkt auch den Gewinn des Landespokals mit.
Mit dem Rücktritt von Kai Möbius zum 31.12.2025 stand für die Fortuna- Verantwortlichen die Aufgabe einen neuen Trainer zu präsentieren. Und da der Kontakt zu Marc Flohr über die ganzen Jahre nie abgerissen war, war er einer der heißen Kandidaten, die dafür in Frage kamen. In den Gesprächen mit dem Vorstand überzeugte er mit seiner Vita als Trainer, seinem Konzept und der zu spürenden Lust, eine neue Herausforderung mit einem neuen Team zu suchen.
Der Vorstand, alle Mitglieder und Fans wünschen den Beiden, sowie Co-Trainer Maik Troschinski, eine erfolgreiche Rückrunde, deren Ziel in der aktuellen Situation nur Klassenerhalt lauten kann.