2.Kreisklasse: Potsdamer Sportunion 04 - Fortuna Babelsberg 2:0 (2:0)

Trotz des wechselhaften Wetters zog es die Fortuna-Anhänger an diesem Wochenende nach Templin, um ihre Farben zu unterstützen. Die Rollen waren vor dem Spiel klar verteilt. PSU spielt im oberen Tabellendrittel mit und war damit vor der Partie Favorit und waren bestrebt ihre Siegesserie gegen Fortuna Babelsberg fortzusetzen.

Das Team um Kai Piesik ist von großen Verletzungssorgen geplagt, so dass es für ihn schwierig war, eine stabile Startelf zu etablieren. Dennoch war Fortuna seit 3 Spielen ungeschlagen und konnte die letzten beiden Partien auch für sich entscheiden.

Das Spiel stand unter keinen guten Zeichen, wurde doch augenscheinlich in der Nacht zuvor sowohl im Vereinsgebäude von PSU als auch in der angrenzenden Gastronomie eingebrochen. Der Zugang zu den Kabinen für die Teams verzögerte sich daher.

Als die Partie dann angepfiffen werden konnte, machten die Wetterverhältnisse es den Akteuren schwer das Spielgerät auf dem durchnässten Kunstrasen zu händeln. Die Partie verlief insgesamt über weite Teile des Spiels ausgeglichen.

Dem nassen Ball und etwas Glück verdankte es PSU, dass diese zwei Mal in der ersten Halbzeit einen Abstauber in der 14. sowie in der 43. Minute zum 1:0 und 2:0 über die Linie schieben konnten.

Nach dem Seitenwechsel veränderte sich das allgemeine Bild des Spieles nicht mehr allzu stark. Alexander Munke war hier stellvertretend für die Hintermannschaft von Fortuna Babelsberg hervorzuheben, bewahrte er doch immer wieder mit starken Reflexen Fortuna vor einem noch höheren Rückstand.

Im letzten Viertel der Partie kam Fortuna Babelsberg immer häufiger nochmal vor dem gegnerischen Tor zum Abschluss. Das Glück, welches PSU in der ersten Halbzeit hatte, fehlte unseren Mannen an der ein oder anderen Stelle leider. Das PSU diesen Druck zu spüren bekam, bewies unter anderem Benjamin Kaufmann (PSU), der zuletzt vermehrt durch rüdes Foulspiel auffiel. Der Schiedsrichter ahndete jedoch keines dieser Foulspiele mit einer Karte – sicherlich eine fragwürdige Haltung.

Insgesamt konnte man im Spiel die klare Favoritenrolle für Potsdamer Sport-Union nicht erkennen, was auch die Entstehung der Tore widerspiegelte. Ein glücklicher Sieg für die Potsdamer Sport-Union.