Kreisoberliga: Fortuna Babelsberg II – FSV Babelsberg 74 II 0:3 (0:0)

In diesem Ortsderby der zweiten Vertretungen der beiden benachbarten Landesligisten sahen über 70 Zuschauer bei spätsommerlichen Temperaturen lange Zeit ein Spiel, das die Defensivreihen bestimmten.

Respekt war auf beiden Seiten vorhanden und jedes Team wollte entscheidende Fehler vermeiden, so dass es in Hälfte eins kaum Chancen gab, die den Namen Hochkaräter verdienten.

Nach dem Seitenwechsel ein ähnliches Bild und so war ein 0:0 der schlechteren Art zu befürchten, doch mit einem Doppelschlag innerhalb von zwei Minuten drehten die Gäste das Spiel in Richtung Sieg. Aus einem schlecht ausgespielten Angriff heraus leiteten die 74-er einen Konter ein und Tobias Beys überlief halblinks die aufgerückte Abwehr und ließ auch dem herauseilenden Marco Jung beim 0:1 (67.) keine Chance.

Fortuna wirkte angeschlagen und „unsortiert“. Prompt nutzten das die Gäste durch Andrezej Helal zum 0:2 (69.). Die Hausherren blieben auch danach in der Offensive absolut harmlos gegen einen durchaus bezwingbaren Gegner. Zwei (!!) geschossene Tore in sieben Punktspielen zeigen deutlich, wo das Problem liegt.

Das 0:3 durch Stephan Krampnitz in der 86.Minute, der einen Kopfball nach einer Ecke versenkte, war dann aber etwas zu viel des Guten, aber verdeutlicht die Fortuna Misere.

Erneut, wie in Ziesar, fielen die drei Tore nach etwa einer Stunde Spielzeit. Verantwortliche und Mannschaft sollten (müssen) sich gemeinsam hinsetzen und alle Probleme „ungeschminkt“ auf den Tisch bringen, denn das Fußballspielen, sollte das Team in der Corona-Zeit eigentlich nicht ernsthaft verlernt haben?!

Am kommenden Sonntag um 14 Uhr geht es zu Hause im Achtelfinale des Kreispokals gegen das Landesklasseteam SG Grün-Weiß Golm.

Vielleicht die beste Gelegenheit den Bock umzustoßen?!