Kreispokal: Mögeliner SC 1913 - Fortuna Babelsberg II 3:4 n.E. (0:0, 1:1)

Nach Fortunas Landesligateam, das mit einem souveränen 3:0 am Vortag in das Achtelfinale des AOK Landespokals eingezogen war, schaffte es auch unsere Zweite in ein Achtelfinale, allerdings im Kreispokal und das weitaus weniger souverän, um es vorsichtig zu formulieren.

Fortunas Zweite fand überhaupt nicht ins Spiel und schien während der gesamten Spielzeit „von der Rolle“. Kaum ansehenswerte oder gefährliche Spielzüge und selbst als sich die Gastgeber mit glatt Rot nach 22 Minuten auf zehn Spieler reduzierten, wurde es nicht wirklich besser. Die eigentlich bei den Spielern vorhandenen technisch, taktischen Vorteile wurden ebenso wenig genutzt, wie mögliche Schnelligkeitsvorteile gegenüber zum Teil kräftig gebauten Mögelinern und so ging es mit einem 0:0 der schlechteren Art in die Halbzeitpause

In Hälfte zwei und einer Standpauke in der Kabine sollte es aus Babelsberger Sicht besser werden, aber weit gefehlt, es lief nicht wirklich viel zusammen und den zehn Gastgebern muss man bescheinigen, dass sie alles gaben und gut dagegen hielten. Einmal mehr Björn Stuhlmacher war es, der mit einem Freistoß nach 66 Minuten Mögelin in Front brachte.

Und das 1:0 hatte lange Bestand, erst sechs Minuten vor Abpfiff schoss der 18-jährige Alexander Zeplin mit dem 1:1 Ausgleich (84.) sein Team in die Verlängerung, als er eine Flanke von rechts am langen Pfosten über die Linie drückte. Die Hausherren reduzierten sich nach dem Tor wegen Meckerns mit Gelb/Rot auf neun Mann und es schien nun alles bereitet für einen Fortuna-Sieg in der Verlängerung. Doch weit gefehlt, es lief an diesem Tag auf Babelsberger Seite einfach nichts zusammen und die Hausherren kämpften für die Chance Elfmeter schießen. Davon zeugen 6 x Gelb, 1 x Gelb/Rot und 1 x Rot.

Da auch nach 120 Minuten das Unentschieden Bestand hatte, musste die Entscheidung vom Punkt fallen und auch da begann es für Fortunas Zweite mehr als schlecht, zwei Schützen setzten den Ball neben das Tor, während Mögelin traf und fast schon wie der Sieger aussah, doch Keeper Rene Oschmann hatte etwas dagegen und hielt 3 Elfer am Stück, so dass es Yongster Alexander Zeplin vorbehalten blieb mit seinem Treffer vom Punkt Fortuna in das Kreispokal-Achtelfinale zu schießen.

Trainer Maik Troschinski sprach denn auch „von einer der schlechtesten Mannschaftsleistungen seit er das Traineramt vor Jahren übernommen hat“. Die Spieler sollten daraus Ihre Schlussfolgerungen ziehen, denn auch die Punktspielsaison ist nicht gerade gut angelaufen. Das Potenzial ist da, man muss es aber auch abrufen wollen.