2.Männer

Mit 3:0 ins Punktspieljahr

Kreisliga:  Fortuna Babelsberg II - Spg Turbine Pdm.55/Eintracht 90 Bbg. 3:0 (2:0)

Beide Mannschaften wussten zu Beginn der Punktspielserie nicht so recht über ihr Leistungsvermögen Bescheid.

Fortuna hatte eine durchwachsene Vorbereitung und scheiterte am Vorsonntag bereits in der ersten Runde des Kreispokals in Geltow.

Die Gäste unter Neutrainer Dieter Ceranski, der viele Jahre erfolgreich als Spieler und Trainer bei den Hausherren aktiv war, führte eine junge und zum Teil unerfahrene Truppe aufs Feld. Das sollte sich im Spiel noch bemerkbar machen. Kleine Fehler in entscheidenden Situationen und das nicht nutzen eigener Möglichkeiten führte am Ende zur klaren Niederlage.

Dies soll aber nicht die Leistung der Babelsberger schmälern, die mit Körpersprache den klaren Willen erkennen ließen, erfolgreich in die neue Saison starten zu wollen. Der Treffer durch Miralem Hadzic in der 20.Minute gab dafür die nötige Sicherheit und als in der 35.Minute Hans Vieweg am Strafraum die Lücke bekam, zappelte der Ball nach einem satten Schuss in die linke Ecke zum zweiten Mal im Tor.

Mit diesem 2:0 wechselten beide Teams nach der Halbzeitpause die Seiten. Das Spiel wogte nun hin und her. Fortuna bemühte sich um die Entscheidung, die Spielgemeinschaft ihrerseits um den Anschlusstreffer. Beides gelang zunächst nicht. Erst in der 90.Minute fiel nach einem mustergültigen Konter über die linke Seite das 3:0, als Christopher Kautz per Kopf Keeper Marc Andrea Vietze überwand.

Mit diesem Sieg tanken die Gastgeber Selbstvertrauen für die kommenden Spiele, die Gäste zahlten Lehrgeld. Trainer Ceranski resümierte dann auch mit Blick auf die liegengelassenen Chancen und Fehler: "Fußball ist nun mal ein reiner Ergebnissport. Nur gut mitzuspielen reicht nicht. Die Truppe ist aber jung, sie muss noch einiges lernen".

Sein Gegenüber Maik Troschinski war mit dem Spielausgang zufrieden, lag doch allen Spielern und ihm das zeitige Pokalaus, nachdem man in der vergangenen Saison das Halbfinale erreicht hatte, vor der Begegnung noch etwas im Magen.