2.Männer

Trotz Augenhöhe glatt verloren

Kreisliga: Fortuna Babelsberg - RSV Eintracht 1949 II 0:4 (0:4)

Nach nur einem Tag Pause stand für die Fortuna-Reserve ein (längst überfälliges) Nachholspiel aus der Herbstrunde am Dienstagabend gegen die Dritte des RSV Eintracht 1949 an, die aus den letzten fünf Spielen nur einen Punkt geholt hatten.

Vor Jahresfrist, als die Gäste personell "schwächelten", hätten die Gastgeber die Punkte sogar "am grünen Tisch" kassieren können. Das Fortuna-Trainerteam entschied sich damals aber für "Fair Play" und stimmte einer, nun so weit nach hinten gerutschten Verlegung zu, die im Nachhinein aus Sicht der, neben dem RSV mit abstiegsbedrohten Caputher und Ragösener ein kleines "Geschmäckle" haben dürfte, denn die Gäste traten (da es ein Nachholspiel war) mit regelkonformer Verstärkung aus der Kreisoberliga an, überraschten so die Gastgeber, die davon keinen Gebrauch gemacht hatten.

Mit dem immer stürmischeren Wind des aufziehenden Gewitters im Rücken gingen die Gäste nach 13 Minuten durch KOL-Torjäger Kevin Wüstenhagen mit 0:1 in Front. Fortuna war durchaus gleichwertig, nutzte aber einmal mehr die Chancen nicht. Die Gäste waren da effektiver und David Sommer erhöhte nach genau einer halben Stunde Spielzeit auf 0:2 (30.).

Unmittelbar danach unterbrach Schieri Michael Nixdorf die Partie auf Grund des Gewitters für rund 25 Minuten. Nach Widerbeginn unter Flutlicht schlugen die Gäste noch zweimal vor dem Pausenpfiff zu. Zunächst erhöhte Phillip Hoffmann auf 0:3 (41.) und Phillip Pyla erzielte Sekunden vor dem Halbzeitpfiff das 0:4 (45.).

Kein glücklicher Einstand für den, auf Grund von Verletzungen der Stammtorhüter erstmals das Männertor hütenden A-Juniorenkeeper Cedrik Rzepka. An ihm lag es aber nicht, dass die Gastgeber mit schüttelnden Köpfen in die Pause gingen. Sie waren auf Augenhöhe, aber die Effektivität im Abschluss machte den Unterschied.

Nach dem Seitenwechsel zunächst das gleiche Bild, beide Teams erspielten sich Chancen ohne diese aber in zählbares ummünzen zu können. Als nach 63. Minuten Kevin Wüstenhagen mit Gelb/Rot vom Platz geschickt wurde, bekam Fortuna Übergewicht. Der RSV wurde nun zunehmend in die eigene Hälfte gedrückt, kam nur noch zu einzelnen Konteransätzen, verteidigte aber geschickt. Aber den Gastgebern fehlte, neben der bekannten Abschlussschwäche, an diesem Abend auch das Quäntchen Glück, mehrmals fehlten nur Zentimeter.

Für die Gäste 3 hochwichtige Punkte im Abstiegskampf. Für die Gastgeber bleibt die nicht neuer Erkenntnis, auf Augenhöhe agiert, aber vor dem Tor zu uneffektiv.