2.Männer

Torjäger meldet sich mit Doppelpack zurück

Kreisliga: Fortuna Babelsberg II - Teltower FV 1913 II 4:1 (2:1)

Beide Landesklassenreserveteams lagen vor dieser Begegnung in der Tabelle der Kreisliga Havelland dicht beisammen und so war ein Spiel auf Augenhöhe zu erwarten, das wohl vom effektiveren nutzen der Torchancen entschieden werden würde.

Und so kam es auch. Bei herrlichem Frühlingswetter erwischte Fortuna vor rund 50 Besuchern, unter tätiger Mithilfe der Teltower, einen Traumstart. Bereits nach 24 Sekunden schlug der Ball durch ein Eigentor von Oliver Müller im Tor der Gäste zum 1:0 ein. Das gab den Hausherren Sicherheit und als nach 24 Minuten Maximilian Gräser mit dem 2:0 nachwusch, schien eine Vorentscheidung zu Gunsten der Gastgeber gefallen zu sein. Aber Tarig Raschied ließ nur sieben Minuten später mit seinem 2:1 Anschlusstreffer (31.) die Hoffnungen der Teltower wieder wachsen.

Da bis zum Halbzeitpfiff durch Dr. Manfred Lang nichts Zählbares mehr zu verzeichnen war, wechselten beide Teams mit diesem knappen Ergebnis, das für die zweite Halbzeit noch alles offen ließ, die Seiten.

Auch in der zweiten Hälfte das gleiche Bild. Beide Mannschaften erspielten sich einige Möglichkeiten, aber am knappen Spielstand änderte sich zunächst nichts. Nach gut einer Stunde Spielzeit platzte aber zur Freude des Torschützen, der Mannschaft, Trainer und Fortuna-Fans endlich der Torflautenknoten ihres Torschützenbesten Christopher Kautz, der seit vielen Wochen und Monaten einfach nicht mehr getroffen hatte. Mit einem Doppelschlag in der 65. und 69.Minute zum 3:1 bzw. 4:1 entschied er nicht nur die Partie zu Gunsten Fortunas, sondern beendete auch seine "Negativserie".

Die Gäste bemühten sich zwar noch bis zum Schlusspfiff um eine Resultatsverbesserung, waren aber nach dem Doppelschlag moralisch angeschlagen und die Gastgeber, mit dem Torvorsprung im Rücken, zu sicher und souverän, um noch etwas anbrennen zu lassen.

Fortuna richtet nun, mit einem Spiel weniger, durchaus wieder berechtigt den "Blick nach oben" auf die Plätze sechs und sieben, während die Teltower mit einem Auge in Richtung Tabellenkeller schielen müssen. Acht Punkte Vorsprung zu einem Abstiegsplatz in der Schlussphase der Meisterschaft sind noch kein Ruhekissen, allerdings auch kein akutes Alarmsignal für die Rübchenstädter.