2.Männer

Ein Unentschieden wäre gerecht gewesen

Kreisliga: Fortuna Babelsberg II - SG Blau-Weiß Beelitz 0:1 (0:0)

Beide Teams bestritten ein Flutlichtspiel am frühen Nachmittag. Schuld daran war dichter Nebel, der sich über das Sportgelände der Babelsberger legte.

Die damit verbundene Feuchte und Temperaturen um null Grad ließen die rund 30 Zuschauer frieren. Das Spiel der beiden Mannschaften erwärmte sie nur in Bezug auf die Spannung und Intensität, denn Torchancen gab es nur wenige. Beide Teams eliminierten sich.

Der Tabellenführer aus Beelitz stand kompakt in der Abwehr, ebenso wie der Gastgeber und so hatten es beide Offensivreihen schwer. Jeder Zentimeter Kunstrasenplatz wurde verteidigt. Beide Mannschaften lieferten sich ein Kampfspiel auf durchaus hohem Kreisliganiveau. Tore blieben in der 1.Halbzeit Mangelware und so wurden die Seiten mit dem 0:0 gewechselt.

Nach der Pause zunächst das gleiche Bild und so wurde allmählich klar, ein Fehler, eine Unachtsamkeit könnte das Spiel entscheiden und so kam es auch. In der 56.Minute patzte Mario Schober im Tor der Fortunen bei einem Freistoß von Rino Loth und es stand 0:1.

Nun änderte sich schrittweise die Taktik und damit wurde auch Schieri Michael Nixdorf mehr gefordert. Insgesamt sieben gelbe Karten verteilte er in Hälfte zwei an die Akteure auf beiden Seiten. Babelsberg wurde offensiver und hatte mehr Ballbesitz, die Blau-Weißen standen aber sehr geschickt und fanden nun Räume für Konter. Hochkarätige

Torchancen ergaben sich trotzdem auf beiden Seiten nur wenige. So verfehlten Schüsse der Hausherren knapp das Ziel bzw. fanden in Keeper Andreas Witte ihren Meister. Machtlos wäre er allerdings beim Schuss von Max Gräser gewesen, der an das Lattenkreuz knallte. Sein Gegenüber Mario Schober machte bei zwei/drei kreuzgefährlichen Kontern mit Glanzparaden seinen Fauxpas beim 0:1 mehr als wett.

So blieb es beim schwer erkämpften und beim Abpfiff von den Beelitzern bejubelten knappen 0:1 Auswärtserfolg des Tabellenführers, der mit seinem Spiel bewies, dass er im Pokalviertelfinale gegen Fortunas Erste eine harte Nuss werden wird.

Die Babelsberger Reserve hat sich erneut gegen ein Spitzenteam gut verkauft, musste aber, wie schon beim 3:4 in Schönwalde feststellen, dass die Spitzenmannschaften oft den kleinen Tick Ausgebuffter vor dem Tor sind. Dies zu verbessern wird das Ziel des Trainergespanns Stengel/Clavis in der Winterpause sein.

 

Am Mittwoch, den 07.12.2016 steht um 19:45 Uhr bereits die nächste Begegnung gegen den Ortsnachbarn FSV Babelsberg 74 II auf dem Stern-Sportplatz an.