2.Männer

Torfestival "Am Stern"

Kreisliga: Fortuna Babelsberg II - SG Michendorf II 7:4 (4:2)

Fortuna Babelsbergs Zweite, erstmalig in den neuen schmucken weiß/schwarzen Präsentationsanzügen auftretend, wollte sich im übertragenen Sinne die "weiße Weste" nicht von der Michendorfer Landesligareserve beschmutzen lassen

und dies gelang mit einer Werbung für den Fußball, bei dem letztendlich Tore das Salz in der Suppe sind. Gleich elfmal trafen die Akteure in den 90 Minuten zur Freude der Zuschauer ins Tor.

Die Gastgeber starteten erfolgreich in die Partie. Schon in der 2.Minute erzielte Robert Leiche den 1:0-Führungstreffer und Christopher Kautz legte mit dem 2:0 in der zehnten Spielminute nach.

Auch wenn die Gäste durch Gregor Schröder in der 12.Minute aus abseitsverdächtiger Position zum Anschlusstreffer kamen, sie fanden nicht ins Spiel. Fortunas Zweite dominierte die 1.Halbzeit und erhöhte nach schönen Spielzügen durch Christopher Kautz (30.) und Robert Leiche (32.) zum zwischenzeitlichen und in der Höhe auch durchaus verdienten 4:1.

Zum psychologisch wichtigen Zeitpunkt konnte Louis-Ramon Krug kurz vor der Pause immerhin mit dem 2:4 den Abstand verkürzen.

In der zweiten Hälfte spielten die Gäste nach taktischen Umstellungen deutlich stärker, während die Gastgeber etwas den Spielfaden verloren. Zwischenzeitlich hätte sogar der Ausgleich fallen können, nachdem Maximilian Schott in der 59.Minute das 4:3 erzielt hatte. Chancen ließ man aber ungenutzt und die Hausherren strafften sich. Christopher Kautz stellte in der 74.Minute mit dem 5:3 den alten Abstand wieder her.

Hoffnungen keimten bei den Gästen auf, als Louis-Ramon Krug seine Farben mit dem Treffer zum 5:4 in der 80.Minute noch einmal auf ein Tor Abstand heranbrachte.

Nur eine Minute später erstickte der, seinen vierten Treffer in diesem Spiel erzielende Christopher Kautz diese mit seinem Treffer zu, 6:4 (81.).

Im Anschluss daran ging das Team von Gästetrainer Krüger zu viele Risiken ein, als sie zu Gunsten der Offensive hinten aufmachten. Auftretende Fehler in der Defensive ermöglichten den Babelsbergern nun eine Reihe kreuzgefährlicher Konter, die schnell zu einem Debakel hätten führen können. Dies verhinderte der nun bärenstark haltende Bengt-Ake Bretz mit Glanzparaden. In der dritten Nachspielminute war aber auch er gegen den Treffer von Seyfetin Palmanak zum 7:4 Endstand machtlos.

Michendorfs Coach Stefan Krüger zog nach der Partie ein klares Fazit: "Dass wir hier vier Tore erzielen konnten, spricht natürlich für unsere Angreifer. Sieben Gegentore zeigen aber auch, dass unsere Abwehrreihen im Moment schlecht stehen."

Sein Gegenüber Normen Stengel, hatte nach dem Spiel gemischte Gefühle: "An sich können wir mit dem Spiel und Sieg zufrieden sein. Dennoch dürfen wir den Gegner nicht so zum Tore schießen einladen. Die Michendorfer haben "gefühlt" fünfmal aufs Tor geschossen und dabei vier Treffer erzielt. Das war bereits in Lehnin bei der 1:3-Niederlage unser Problem."