2.Männer

Mit Elfmeterkrimi eine Runde weiter

Kreispokal 2.Hauptrunde: Fortuna Babelsberg II - SG Michendorf II 6:4 n.E. (1:1, 2:2 n.V.) 

Weit nach 22 Uhr ging vor rund 70 Zuschauern am Donnerstagabend unter Flutlicht ein, von Minute zu Minute spannender werdender Pokalfight mit einem Elfmeterkrimi zu Ende.

Trotz leichter optischer Vorteile der Babelsberger neutralisierten sich beide Teams und Torchancen blieben Mangelware. So fiel das 0:1 (41.) kurz vor dem Pausenpfiff dann doch fast ein wenig überraschend und glücklich. Nach einem Lattenknaller schossen sich beim Befreiungsschlag zwei Fortuna-Spieler gegenseitig an und der Ball sprang zum stark spielenden Robby Hoffmann, der sich die Chance aus wenigen Metern nicht entgehen ließ.

Nur acht Minuten waren nach dem Seitenwechsel gespielt, als Mathias Alex seinen Gegenspieler vernaschte und zum verdienten 1:1 (53.) einschoss.

Bei diesem Spielstand blieb es trotz Chancen auf beiden Seiten bis zum Schlusspfiff, Verlängerung war angesagt. Hier hatten zunächst die Gastgeber das bessere Ende für sich, als Sven Erdmann einen Abpraller zum 2:1 (95.) versenkte.

Unglücklich für den Spieler, aber auch für die Michendorfer als sich Christian Kühne bei einem Pressschlag schwer verletzte und ins Krankenhaus gebracht werden musste (Gute Besserung). Da auch Jonathan Grigull über Leistenbeschwerden klagte, aber schon 3 mal gewechselt worden war, hieß dies Spiel in Unterzahl. Dies war aber wohl eher ein psychologischer Vorteil für die Gäste, die plötzliche noch einmal zusammenrückten und mit einem Kopfball durch Daniel Seyed Vousoghi in der 110.Minute tatsächlich den 2:2 Ausgleich erzielten.

Danach machte Fortuna noch einmal Dampf, aber mit Glück, Geschick und guten Paraden von Torhüter Lars Fröhlich konnten sich die dezimierten Gäste ins Elfmeterschießen retten. Hier hatten die Hausherren dann das glücklichere Ende für sich, denn zweimal trafen die Michendorfer nur das Gebälk, während "nur" ein stark gehaltener Strafstoß dem gegenüber stand, so dass trotz nachtschlafener Zeit der Jubel bei den Babelsbergern groß war.