2.Männer

"Vorzeitig" den Klassenerhalt gesichert

Kreisliga: FV Turbine Potsdam 55 - Fortuna Babelsberg II 0:2 (0:1) 

Einen einzigen Punkt benötigte Fortuna aus den letzten beiden Spielen, um auch in der kommenden Saison ganz sicher wieder in der Kreisliga spielen zu können.

Dieser Punkt sollte gegen den Tabellennachbarn Turbine Potsdam, der ebenfalls jeden Punkt im Abstiegskampf benötigt, geholt werden. So war ein hochspannendes Ortsderby vorprogrammiert. Dies wurde noch gesteigert, da der ebenfalls stark abstiegsgefährdete SV Ferch gleichzeitig beim nur wenige Kilometer entfernten FSV Babelsberger 74 II antreten musste und vom Ergebnis dieses Spiels hing auch viel für die beiden, in der Potsdamer Waldstadt auflaufenden Teams ab.

So hatte die Begegnung weit über 100 Zuschauer angelockt. Die offiziell vom Gastgeber angegebenen Zahl von 56 (??) überboten allein schon die Babelsberger Fans und damit war ein guter äußerer Rahmen bei schweißtreibenden Temperaturen gegeben. Beide Teams waren sich der Bedeutung der Begegnung bewusst, Spannung damit garantiert.

Turbine spielte von Beginn an gut mit, blieb aber im Sturm stumpf, da die Deckung der Babelsberger sicher stand. Fortuna erspielte sich die klar besseren Chancen und eine davon nutzte nach 15 Minuten Ylli Imerie zum 0:1. Das gab Sicherheit und es sah bis zur Halbzeit eher nach 0:2, als nach dem Ausgleich aus. Da die Gäste aber ihre Chancen nicht nutzten, blieb es beim knappsten aller Ergebnisse beim Halbzeitpfiff durch den sehr gut leitenden Schieri Marius Amfalder.

Auch nach der Pause hatte Fortuna die deutlich klareren Chancen und obwohl auch Turbine viel in Spiel und Kampf investierte konnten sie keine hochkarätigen Chancen verbuchen. Die Gäste standen sicher und die Fernschüsse der Hausherren verfehlten das Ziel deutlich.

Die Babelsberger ihrerseits sündigten bei einer Reihe Hudertprozenter bzw. fanden in Sören Gründer ihren Meister und so blieb das Spiel bis in die Schlussphase auf des Messers Schneide. Die 83.Minute brachte dann die Entscheidung. Hans Vieweg wurde eingewechselt und traf mit seiner ersten Ballberührung per Kopf zum umjubelten 0:2 (84.).

Den verdienten Sieg ließen sich die Babelsberger bis zum Abpfiff nicht mehr nehmen und genossen danach das Bad in ihrer Fangemeinde. Die zunächst am Boden zerstörten Waldstädter konnten wieder etwas lächeln, als sie von der Last Minute Niederlage (90.) des SV Ferch beim FSV Babelsberg 74 II hörten. Nun reicht auch Turbine ein Punkt am letzten Spieltag.