2.Männer

Erneut lange Paroli geboten

Kreisliga: Fortuna Babelsberg II - Eintracht Glindow 0:2 (0:0)

Zwei Spiele musste Fortunas Zweite hintereinander gegen Spitzenmannschaften der Liga an den letzten beiden Wochenenden bestreiten.

Ein einziger Punkt fehlt Ihnen noch zum Klassenerhalt, denn das Torverhältnis gegenüber den Verfolgern ist um rund 50 Tore besser. So war klar, dass bei den fast schon tropischen Temperaturen gegen die favorisierte Glindower Eintracht am Sonntagnachmittag auf dem Stern-Sportplatz kein Hurra-Fußball der Gastgeber zu erwarten war. Außerdem standen einige Spieler auf Grund von Verletzungen nicht zur Verfügung und so bekamen einige A-Junioren ihre Chance.

Mit der gleichen defensiven Taktik wie gegen Beelitz versuchten die Babelsberger gegen die spielerisch überlegenen Gäste diesen einen Punkt zu erobern. Tief stehend wurden erkämpfte Bälle kompromisslos aus der Gefahrenzone geschlagen und mit einzelnen Kontern versucht selbst zum Erfolg zu kommen.

Die Gäste ihrerseits taten sich mit dem gut organisierten Bollwerk schwer, trotzdem hatten sie in den ersten 20 Minuten drei gute Möglichkeiten, die sie aber nicht nutzen konnten. Danach versuchten es die Glindower zunehmend mit brotlosen Einzelaktionen und spielten damit den Gastgebern in die Hände und so ging es mit einem torlosen Unentschieden in die Kabinen.

Nach dem Seitenwechsel präsentierte sich der Tabellenzweite aus Glindow von seiner besseren Seite. Es wurde druckvoll nach vorn gespielt und der Ball lief gut durch die Reihen. Was allerdings fehlte, war der Torerfolg. Erst als bei den tapfer kämpfenden Fortunen, mit zunehmender Spielzeit etwas die Kräfte schwanden, ergaben sich erste Tormöglichkeiten. Zweimal klärte Fortuna-Keeper Schober in eins gegen eins Situationen hervorragend und hielt sein Team im Spiel.

Zehn Minuten fehlten den Gastgebern zum erhofften Punktgewinn, aber in der 80.Minute flankte Bodenstab auf Franke und der Ex-Fortune versenkte das Spielgerät per Kopf zum 0:1 (80.).

Fortuna hatte sich noch nicht richtig erholt, da war es erneut Bodenstab, der beherzt aus 16 Metern abzog. Sein Schuss ging wie im Flipper an beide Pfosten und wieder ins Feld, wo Hermsdorf am schnellsten reagierte und den Ball wieder vor das Tor brachte. Schauksdat versenkte die Flanke am langen Pfosten stehend per Kopf zum 0:2 (82.). Ein verdienter, aber schwer erkämpfter Sieg des Tabellenzweiten.

Die Babelsberger gaben sich erneut, wie in Beelitz, erst in den Schlussminuten gegen ein Spitzenteam geschlagen. Da die auf einem Abstiegsplatz stehenden Fercher etwas überraschend gegen Schönwalde II gewannen, kommt nun dem Spiel zwischen dem Vierzehnten Turbine Potsdam und dem Tabellendreizehnten Fortuna II am kommenden Sonntag um 15 Uhr auf dem Sportplatz in Waldstadt eine ganz besondere Bedeutung im Abstiegskampf zu.