2.Männer

Quo vadis, Fortuna II?

Kreisliga: SV 71 Busendorf - Fortuna Babelsberg II 2:0 (1:0)

"Domine, quo vadis?" -Herr, wohin gehst Du?- fragt Petrus im Johannesevangelium.

Die aktuelle Frage lautet "Fortuna II, quo vadis?", denn die Babelsberger Reserve startete mit zwei Niederlagen gegen Tabellennachbarn in die Rückrunde.

Dabei spielten sie gegen die Busendorfer auf Augenhöhe und auch guten Fußball, allerdings fehlt ihnen in der Offensive ein Torjäger und so wurden Chancen nicht in Tore umgemünzt bzw. vereitelte die Abwehr der Hausherren diese Versuche.

Die Gastgeber, die viel mit langen Bällen agierten, liefen sich aber ebenso an der gut stehenden Gästeabwehr fest und so schien ein 0:0 das zu erwartende Pausenergebnis.

Doch die zwei bis drei Minuten bis zum Pausentee brachten plötzlich doch noch Aufregung. Zunächst scheiterte Mathias Alex in der 43.Minute mit einem
Elfmeter an Torhüter Nico Krauss und vergab damit die Führungschance für die Babelsberger.

Die Gäste hatten wohl nach der eigenen vergebenen Elfmeterchance noch in Gedanken der Führung hinterher getrauert und die bis dato gut stehende
Abwehr patzte. Keeper Mario Schober konnte nur auf Kosten eines Foulelfmeters klären. Cihan Güney, der den Elfmeter in der ersten Nachspielminute (45.+1) zum
1:0 versenkte und damit seinen 14. Saisontreffer erzielte, machte es besser.

Noch aber waren 45 Minuten zu spielen, die die Gastgeber nicht in Sicherheit wiegten und Fortuna Hoffnung versprachen.

Auch in Hälfte zwei das gleiche Bild und die gleiche Art der Spielgestaltung, allerdings wurde die Partie nun umkämpfter.

Die Busendorfer waren erfolgreicher, denn 10 Minuten nach Wideranpfiff war es Philpp Scholz, der nach einem erneuten Fehler in Fortunas Defensive einen
Angriff mit dem 2:0 (55.) abschloss.

Die Gäste waren an diesem Tage nicht mehr in der Lage zurückzukommen und mussten die Busendorfer in der Tabelle an sich vorbeiziehen lassen.

Trotz einer Reihe verteilter gelber Karten geht ein besonderes Lob der Kontrahenten an das souverän leitende Schiedsrichtergespann um Tom Heilmann