2.Männer

Den Frust von der Seele geschossen

Kreisliga: Fortuna Babelsberg II - SV Blau-Weiß Damsdorf 6:3 (4:3)

Unglücklich in die Punktspielsaison gestartet, 3 Punkte am "grünen Tisch" verloren und nur ein Tor auf der Habenseite, das war die bisherige frustrierende Punktspielbilanz der Gastgeber vor dieser Begegnung.

Mit dem überraschenden Pokalspielerfolg gegen Lok Potsdam hatten sie aber bewiesen, dass es auch anders gehen kann und die Damsdorfer Gäste mussten nun herhalten um diesen Frust abzubauen.

Nach etwas mehr als einer Viertelstunde lagen sie bereits klar hinten. Sven Erdmann (2./16.) und Christopher Kautz (12./18.) schossen die Gastgeber jeweils im Wechsel auf 4:0 in Front und man musste um die Damsdorfer fürchten.

Während aber die Hausherren im Gefühl des vermeintlichen sicheren Sieges in ihrem Tordrang zurück steckten, "schüttelten" sich die Gäste und wollten das Ergebnis nicht so stehen lassen. Zunächst erschien der Treffer von Alexander Krentz zum 4:1 in der 25.Minute noch als eine Art Schönheitsfleck, aber kurz vor der Pause wurde es plötzlich wieder richtig eng, als Maik Hintze (42.) und Christian Pietzsch innerhalb von 2 Minuten auf 4:2 bzw. 4:3 verkürzten.

Der Halbzeitpfiff von Schieri Martin Rätzsch kam da für Gastgeber gerade rechtzeitig, während die Gäste sicher gern noch einige Minuten weiter gespielt hätten. So gab es Gelegenheit für die Babelsberger sich wieder zu sammeln.

Gestrafft kamen sie wieder aufs Feld und in der Folge gab es sowohl Chancen zum Ausbau der Führung, aber auch zum Ausgleich.

In der 63.Minute dann wohl der entscheidende Knackpunkt, als William Pollack im Strafraum gefoult wurde, Schieri Martin Rätzsch auf Strafstoß entschied und Fortuna-Keeper Mario Schober seinem Gegenüber per Elfmeter keine Chance ließ.

Damit war die Damsdorfer Moral gebrochen und als Justus Kautz in der 70.Minute mit dem 6:3 den Sack endgültig zu band, war alles klar, denn trotz der gelb/roten Karte gegen Kai Jaenicke in der 77.Minute (wegen "Ball weg schlagen") änderte daran nichts mehr, denn die Gäste fanden nicht mehr die Kraft, um noch einmal zurück zu kommen.