2.Männer

Der Spitzenreiter war eine Nummer zu groß

Kreisliga: SV Ruhlsdorf 1893 - Fortuna Babelsberg II 3:0

Der augenblickliche personelle Engpass wegen vieler Verletzungen im Landesklasseteam schlug nun auch auf Fortunas Zweite durch und so standen Trainer Daniel Friedrich am Sonntag genau 11 einsatzbereite Akteure zum Auswärtsspiel in Ruhlsdorf zur Verfügung.

D. Wegner als Ersatz war nicht einmal umgezogen und nur für den schlimmsten Fall der Fälle dabei. Keine guten Voraussetzungen um beim Spitzenreiter 3 Punkte zu entführen.

Trotzdem verkauften sich die Babelsberger gut, denn fast 40 Minuten hielten sie dagegen und konnten schon mit einem 0:0 Pausenstand liebäugeln, als doch noch Robert Blankenburg diese Hoffnungen mit dem 1:0 (39.) durchkreuzte.

Nicht nur das, sondern Sekunden vor dem Halbzeitpfiff wusch Christian Mehlhose mit dem 2:0 (45.) kalt nach.

Wer aber nun in Hälfte zwei um die Babelsberger fürchtete, sah sich eines Besseren belehrt. Sie kämpften und zeigten Moral gegen einen, in guter Spiellaune befindlichen Gastgeber. Der musste zwar nicht um den Sieg zittern, konnte aber auch den Sack lange nicht zu binden.

Erst in der 82.Minute schlug es noch einmal bei den Filmstädtern ein, Absender des Balles war Nico Netzler.

Mehr gelang den Ruhlsdorfern bis zum Schlusspfiff durch Schiedsrichter Paul Heilmann aber nicht mehr.

Sie fuhren sportlich einen verdienten Sieg ein, sollten sich aber abgewöhnen von der Ersatzbank her das Schierigespann (das gut leitete) und die Gegner trotz klarer Führung immer wieder mit Forderungen nach roten Karten usw. verbal zu attackieren. Das ist eines Spitzenreiters nicht würdig und raubt Sympathien.