2.Männer

Elfmetertor entschied die Partie

Kreisliga: SG Blau-Weiß Beelitz - Fortuna Babelsberg II 1:0 (0:0)

Während für die Beelitzer noch viel vom Ausgang des Spieles abhing, sind sie doch noch mitten im Aufstiegsgeschehen, war es für die Babelsberger ein Spiel, dass ihren wiedergefundenen Aufwärtstrend der letzten Wochen bestätigen sollte.

Da beide Teams auf Augenhöhe agierten, sah man durchaus schöne Spielzüge, aber nur wenige Torchancen, die diesen Namen verdienen. Die Defensivreihen leisteten sich keinen Fehler und so hatten es die Stürmer schwer.

Vielleicht wäre das Spiel anders gelaufen, hätte Fortunas Hans Vieweg seine Chance in der zweiten Minute genutzt, so aber agierten beide Teams vorsichtig und entsprechend wechselte man mit dem 0:0 die Seiten.

In Hälfte Zwei riskierten die Gastgeber mehr, wollten sie doch nicht vorzeitig die Aufstiegschance verspielen. Zunächst brachten diese Bemühungen nichts Zählbares und da auch die Gäste immer wieder nadelstichartig Offensivaktionen setzten, blieb das Spiel spannend, wurde aber zunehmend kampfbetonter.

Sechs gelbe Karten waren in der 2.Halbzeit die Folge und in der 77.Minute entschied sich dann Schiedsrichter Kapelle (nach einigem Überlegen) doch Elfmeter für die Gastgeber zu geben und Thomas Schied ließ sich die Chance zum 1:0 nicht entgehen. Fortunas A-Juniorentorhüter Murad Isaevic Vahaev, der den leicht angeschlagenen Mario Schober gut vertrat, war da chancenlos.

Trotzdem stand der Sieg der Gastgeber weiterhin auf des Messers Schneide und als es in der Nachspielzeit auch Elfmeter für die Babelsberger gab, schien alles auf ein Unentschieden hinauszulaufen, aber Andreas Witte, der lange Jahre (zu Landesligazeiten) im Tor der Fortunen gestanden hatte, erwies sich einmal mehr als Meister seines Faches und hielt den Ball von Christoher Kautz sowie sein Team damit im Aufstiegsrennen.

Der Beelitzer Sieg geht, auch nach Meinung von Fortunas Trainer Daniel Friedrich insgesamt in Ordnung. Damit dürfen die Spargelstädter weiterhin vom Aufstieg träumen. Für Fortuna bleibt der Trost, einmal mehr bewiesen zu haben, dass sie den Spitzenteams durchaus Paroli bieten können.