2.Männer

Klassenerhalt gesichert

Kreisliga: TSV Perwenitz - Fortuna Babelsberg II  1:1 (1:1)

Mit diesem einen Punkt hat sich im sogenannten Sechs-Punktespiel Fortuna II, bei noch 4 ausstehenden Spielen, den Klassenerhalt endgültig gesichert. Der etwas wiedererstarkte TSV Perwenitz kann nun sogar wieder Hoffnungen hegen, die nur 4 Punkte vor ihnen liegende Reserve der Potsdamer Kickers im letzten Moment noch abzufangen, treffen doch beide Teams am kommenden Wochenende direkt aufeinander.

Trotz der Bedeutung des Spieles machten es beide Mannschaften Schiedsrichter Matthias Henke nicht besonders schwer, so dass er in Hälfte Eins sogar ohne gelbe Karte auskam. Dass die Nervosität auf beiden Seiten so manch gut gedachte Aktion beeinflusste, war nicht anders zu erwarten und so spielten die Gäste zwar bis zum Strafraum recht gefällig, aber der Finale Pass fand oft nur den Gegner, nicht anders lief es auch bei den Gastgebern. Fortuna nutzte dann und das ist bezeichnend, die eher schwierigste Chance zur Führung. Konstantin Peschel, der sich wechselseitig mit Odaee A Abbas bereits mehrfach schön auf den Außenpositionen durchgesetzt hatte, fand mit seiner, an die Strafraumgrenze zurückgezogenen Flanke Ramiz Bajric, der den Ball volley nahm und in der 23.Minute zur 0:1 Führung für die Gäste einschoss. Weitere Chancen wurden in der Folgezeit auf beiden Seiten vergeben oder eine Beute der Torhüter. Der 1:1 Ausgleich in der 43.Minute war vom Ausgangspunkt ein kleines Gastgeschenk bzw. hausgemacht. Ein ungenauer Torwartabwurf brachte Andreas Lange nicht schnell genug unter Kontrolle und nach einem Pressschlag gelangte der Ball zu Leroy Stiller, der sich die Ausgleichschance zum 1:1 nicht entgehen ließ. Mit diesem Ergebnis ging es auch in die Halbzeitpause. In Hälfte Zwei war es zunächst in vielen Phasen ein zerfahrenes Spiel auf beiden Seiten. Torchancen ergaben sich eher zufällig, als das sie clever herausgespielt waren. Die Nervosität und der Druck waren fast körperlich spürbar. Fortuna genügte dieser eine Punkt, um auch rechnerisch nicht mehr absteigen zu können und für Perwenitz könnte er in der Endabrechnung vielleicht doch noch Gold wert sein. Keine Seite wollte durch eine Unachtsamkeit verlieren. Erst in der letzten Viertelstunde zog das Spiel noch einmal an, als jedes Team wohl das Gefühl hatte, hier doch noch 3 Punkte einfahren zu können. Zählbares sprang dabei aber nicht mehr heraus.