2.Männer

Dem Favoriten lange getrotzt

Kreisliga: Fortuna Babelsberg II - ESV Lok Potsdam  0:4 (0:1)

Herrliches Frühlingswetter und das Ortsderby lockte eine gute Zuschauerkulisse an den "Stern", obwohl die Rollen vor dem Spiel bereits klar verteilt schienen.

Und so begann auch der favorisierte Gast aus der Berliner Straße mit schnellem Kombinationsfußball, um dem Gastgeber klar zu machen, wer hier Herr im Hause ist. Man musste die ersten 15 Minuten um die Mannschaft von Tino Greve fürchten, denn während die Lok unter Volldampf stand, zeigte der Gastgeber Respekt und  reagierte mehr, statt zu agieren. So ging Lok durch den gefährlichen Clements Mantei auch folgerichtig in der 8. Minute in Führung. Fortuna wankte zu diesem Zeitpunkt, fiel aber nicht. Dies hätte passieren können, wenn die Gäste in der 12.Minute nicht den, von Schiedsrichter Dr. Manfred Lang verhängten Strafstoss in die 3.Etage geschossen hätten. So aber war wohl dies das Wecksignal oder Zeichen für Fortuna, dass der "übermächtige" Gegner auch nur mit Wasser kocht. Plötzlich wurde mitgespielt und die Partie war nun zumindest ausgeglichen, wenn nicht sogar zeitweise mit leichten Vorteilen für die Gastgeber, deren Offensivspieler sich immer mehr zutrauten, ohne allerdings einen zählbaren Erfolg verbuchen zu können. Die Gäste schienen überrascht und fast ein wenig ratlos, hatten sie die Gastgeber doch eigentlich schon so gut wie am Boden gehabt. So wurde mit diesem knappen Ergebnis Seiten gewechselt. Auch in der zweiten Halbzeit sah es noch lange gut aus für die Hausherren, denn selbst als Dennis Weber in der 58.Minute auf 2:0 erhöhte, erlahmte der Widerstand nicht. Erst als Clements Mantei 10 Minuten vor Schluss auf 3:0 erhöhte, war die Moral gebrochen. Das 4:0 in der zweiten Nachspielminute durch den Ex-Fortunen Fabian Kleeßen an alter Wirkungsstätte, war denn aber doch des Guten etwas zu viel, zeigte aber letztendlich den Unterschied im nutzen der Torchancen. Ein altbekanntes und leidvolles Thema der Hausherren.