2.Männer

Katastrophale 1.Halbzeit

Kreisliga: Fortuna Babelsberg II - ESV Lok Seddin  1:6 (1:5)

Ohne die Leistung der Seddiner schmälern zu wollen, müssen sich doch eine Reihe von Fortuna-Spielern fragen lassen, wie sie in der 1.Halbzeit glaubten, ein Kreisligaspiel gewinnen zu können?!

Die Körpersprache, das Wissen um Laufwege, die Schnelligkeit und vor allem der WILLE schienen dem Team verloren gegangen zu sein. Fortuna irrte als Mannschaft in den ersten Minuten unsortiert auf dem Platz umher und hätte nicht Mario Schober im Tor ein, zwei Mal hervorragend reagiert, wäre das Team von Manuel Brunow schon frühzeitig deutlich in Rückstand geraten. Das nutzte aber alles nichts, denn in der 5.Minute war Francesco Tietz zur Stelle und schoss zur verdienten 1:0 Führung für Seddin ein. Hoffnung für Fortuna keimte auf, als Faisal Thabit Haqi in der 14.Minute nach eine Flanke von links am langen Pfosten frei zum Schuss kam und sich diese Chance nicht entgehen ließ. Doch leider war das kein Weckruf, sondern was die Mannschfaft danach den Anhängern bot, war teilweise eine Zumutung. Stockfehler in Masse und kaum ernsthafte Gegenwehr führten dazu, dass Philipp Krugel (21.), Benjamin Gericke (28.), Ex- Fortune Yilllli Imeri (31.) und Francesco Tietz (45.) das Halbzeitergebnis auf 1:5 schrauben konnten. Nach dem Wechsel stand endlich ein anderes Fortuna-Team auf dem Platz. Nun wurde gekämpft und gespielt, aber es war schwer gegen die tief stehenden Seddiner zum Erfolg zu kommen. Fortuna erspielte sich nun hochkarätige Chancen, die aber allesamt nicht erfolgreich genutzt werden konnten. Bei einem der Seddiner Konter erhöhte Lutz Losenski, nach einem Stellungsfehler in der Fortuna-Abwehr sogar noch auf 1:6. Das spielte aber eigentlich schon keine Rolle mehr, denn das Spiel wurde in der 1.Halbzeit verloren.

Fazit: So schwach wie in der 1.Halbzeit ist Fortunas Zweite seit Wochen und Monaten nicht aufgetreten. Vermutlich meinten einige, dass nach dem knappen 0:1 in Saarmund dieses Spiel ein Selbstläufer wird. Warum man aber nicht in`s Spiel fand und in der 1.Halbzeit keinen Biss zeigte, müssen sich die Aktiven und zwar jeder Einzelne für sich, selbst beantworten. Wenn die richtigen Schlüsse daraus gezogen werden, so wie in Hälfte Zwei gezeigt, dann solte dem Spiel noch etwas Gutes abzugewinnen sein.