2.Männer

Da war weitaus mehr drinn

Kreisliga: Fortuna Babelsberg II - TSV Perwenitz  3:3

Bei allem Respekt für die Leistung der Perwenitzer muss aus Fortuna-Sicht konstatiert werden, dass hier 2 Punkte "verschenkt" wurden.

Zunächst aber setzte Perwenitz in der 3.Minute mit dem 1:0 durch Marcel Stepaneck ein Achtungszeichen. Fortuna war nun geweckt. Danach spielte sich das Geschehen vorwiegend in der Hälfte der Gäste ab. Allerdings vergaben Fortunas Offensivspieler auch beste Chancen oder hatten nicht das Quäntchen Glück auf ihrer Seite, während die Perwenitzer mit einzelnen Kontern gelegentlich Gefahr vor dem Tor von Sebastian Lahn schufen. In der 37.Minute dann der hochverdiente Ausgleich durch Alexander Galke, aber erneut war es der schnelle Marcel Stepanek der einen Konter mit der erneuten Führung für die Gäste abschloss.Psychologisch wichtig, dass Fortuna noch vor dem Pausenpfiff in der 45.Minute den 2:2 Ausgleich durch Justus Kautz erzielen konnte, der einen schönen Spielzug und eine Maßflanke von Abbas Odaee per Kopf in den Maschen versenkte. Nach dem Wechsel präsentierte sich Perwenitz stärker und so erspielten sich beide Teams Chancen, die aber zunächst nicht genutzt wurden. In der 58.Minute verlor Fortuna bei einem eigenen Angriff an der Mittellininie unnötig den Ball und Perwenitz schloss den Konter (mit etwas Glück, da der Ball nach einer Art Preßschlag als Bogenlampe über Sebastian Lahn ins Tor ging) durch Felix Menzel zur erneuten Führung ab. Statt des erhofften Sieges drohte nun sogar eine Niederlage und Fortuna mobilisierte noch einmal alle Kräfte. Mit Erfolg, denn  in der 71.Minute war Chrsitopher Kautz zur Stelle und erzeilte den 3:3 Enstand. Weitere hochkarätige Chancen konnten auf beiden Seiten bis zum Schlusspfiff nicht mehr in Zählbares umgesetzt werden.

Fazit: 3 Punkte wären durchaus möglich gewesen, dass sie nicht eingefahren werden konnten lag an zwei Dingen. a) In der Abwehr war man "zu offen" bei den Kontern, Spieler aus dem Mittelfeld liefen nach Ballverlusten die Lücken nicht zu, ja blieben zum Teil sogar stehen. b) In der Offensive wurde zu oft der besser postierte Mitspieler übersehen oder das eigene Ego ("Den mach ich allein!) bedient, wo ein Abspiel fast eine Torgarantie gewesen wäre. Kann das Team diese Dinge abstellen, sollte uns um unsere Kreisligamannschaft nicht bange sein.