1.Männer

Verdient im Viertelfinale

Kreispokal Havelland: ESV Lok Potsdam - Fortuna Babelsberg 1:3 n.V. (0:1, 1:1, 1:3)

Bei nasskaltem und windigem Wetter sahen gut 60 Zuschauer die Nachholpartie im Kreispokal, die den Tabellenführer der Landesklasse West gegen den Zweiten zusammenführte.

Es war das erwartete Spitzenspiel des Achtelfinals und ein rassiges Ortsderby. Das Bild wie gewohnt, Fortuna macht das Spiel und hat den deutlich höheren Anteil an Ballbesitz. Wie schon im Meisterschaftsduell, warteten die Gastgeber auf ihre Konterchancen, standen hinten kompakt.

In der 10.Minute der erste Hochkaräter, als Dennis Weber den Ball über die Abwehr lupfte und Denny Schwabe ihn mit Schmackes an die Latte schmetterte.

Nach 20 Minuten dann auch die erste Halbchance der Gastgeber, aber Keeper Janek Leon Albrecht wurde beim abfangen der Flanke zu sehr attackiert und es gab Freistoß. Im direkten Gegenzug vergaben die Gäste ihre nächste Großchance, der Ball ging knapp am Pfosten vorbei.

In der 25. Minute dann ein mustergültiger Angriff über links und Georg Müller verwertet aus 8 Metern die Eingabe von Timm Wolter zum 0:1. Weitere Chancen der Babelsberger gingen in der Folge knapp daneben oder Torhüter Fabian Brand zeigte sich auf dem Posten.

Fünf Minuten vor dem Halbzeitpfiff tauchten aber plötzlich auch die Gastgeber zwei Mal gefährlich vor dem Gäste-Tor auf. Zunächst landete ein Schuss von Marten Strehl aus 18 Metern an der Latte und drei Minuten später musste Daniel Ziemann den Ball per Kopf in höchster Not von der Linie holen. Fortuna antwortet sofort mit einem sehenswerten Angriff, aber der Kopfball von Denny Schwabe, gegen die Laufrichtung des Keepers, verfehlt um Bierdeckelbreite das Tor.

Nach dem Seitenwechsel dominierte Fortuna weiterhin die Partie, nutzte aber die Chancen nicht und die gut stehende Abwehr der Gastgeber gab sich nur wenig Blößen. Gefährliche Angriffe nach vorn gingen aber von Lok nun so gut wie nicht mehr aus, aber das knappe Resultat gab ihnen weiterhin Hoffnung. Und diese erfüllte sich, als Pascal Baneth in der 76. Minute einen Freistoß aus fast 40 Metern vor das Tor schlug und Christian Koschig die erste (und einzige) echte Lok-Chance der zweiten Hälfte zum 1:1 Ausgleich nutzte. Dies bedeutete nach 90 Minuten noch zweimal 15 Minuten Nachschlag für beide Teams.

Die erste Hälfte der Verlängerung blieb torlos, doch in der 107.Minute erlöste Erik Beckmann die Gäste mit seinem Treffer aus halblinks zum 1:2. Nun gaben die Hausherren ihre kompakte Deckung auf, wollten den Ausgleich. Fortuna sagte Danke und nutzt die nun vorhandenen Freiräume nur drei Minuten später durch den eingewechselten Armin Schmidt zum 1:3 (110.). Routiniert ließen sie danach Ball und Gegner laufen, sicherten so den verdienten Einzug ins Viertelfinale.