1.Männer

In die Erfolgsspur zurückgekehrt

Landesklasse: SG Lok Brandenburg - Fortuna Babelsberg 0:4 (0:1) 

Nach der ersten Saisonniederlage am letzten Samstag schickte uns der Spielplan nach Brandenburg gegen die dortige Lok Elf. 

Bei hervorragenden äußeren Bedingungen, schickte Trainer Sebastian Michalske die gleiche Elf auf den Rasen, wie bei der Potsdamer Lok Elf, aber mit einer leicht veränderten taktischen Marschroute.

Ballkontrolle ja, aber nicht Angriffe um jeden Preis, die Partie wurde kontrolliert angegangen und bei den ersten Angriffen mangelte es wieder oft am letzten finalen Zuspiel. Die Führung wäre trotzdem nach acht Minuten fällig gewesen, ein Schuß von Dennis Weber endete am Innenpfosten, zwei Minuten später scheiterte er am Brandenburger Keeper. Danach passierte eine ganze Weile nichts aufregendes, die Gastgeber schlugen zumeist lange Bälle, die unsere Abwehr aber immer wieder sichern konnte. Das Spiel wurde immer wieder auch breit gemacht, der Gegner sollte mürbe gespielt werden, es war Geduld gefordert. In der 37. Minute gab der sehr gute Schiedsrichter Michael Fath, der übrigens das Spiel 2016 auch sehr gut leitete, einen klaren Elfmeter, Toni Zimmermann wurde im Strafraum gefoult, Dennis Weber nutzte diese Möglichkeit eiskalt zur verdienten Führung, mit der es in die Pause ging.

Nach Wiederanpfiff blieb Adam Atourowa verletzungsbedingt in der Kabine, Paul Brüning nahm die Position ein. Die erste Viertelstunde geschah wenig Aufregendes, auch wurden keine klaren Möglichkeiten herausgespielt. Die Gastgeber waren nur auf Abwehr eingestellt, sie hatten übrigens im gesamten Spiel, keine echte Torchance, und so wurden sie weiter bearbeitet und zu immer mehr Fehlern auch gezwungen. Sehenswert das 2:0 nach einer Stunde, Andreas Plaue hatte in der eigenen Hälfte auf der linken Seite den Ball und zog auf und davon und lupfte den Ball auch gekonnt in die Maschen, das Spiel war zu diesem Zeitpunkt entschieden. Jetzt waren die Brandenburger auch mental platt, der Rest des Spiels ist schnell erzählt. Wieder ein Flankenlauf auf der linken Seite von Toni Zimmermann,die lange Flanke erreichte am langen Pfosten Dennis Weber, es stand 3:0 in der 67.Minute. Nun gab es mehrere gute Chancen zum Ausbau des Torverhältnisses, es kann aber auch nicht alles gelingen und nicht jeder Ball wird ein Tor, man muss es aber nicht zu schön machen wollen, einfache Tore, auch mit der Pike, zählen genauso. Ein erneuter Flankenlauf, diesmal von Dennis Weber von der rechten Seite, fünf Minuten vor Ultimo leicht abgefälscht schlug am langen Pfosten ein, der Sieg in dieser Höhe war auch von den Spielanteilen mehr als gerechtfertigt.

Unterm Strich des Spiels, bleiben offene Fragen, wie dieser Sieg gegen an diesem Tag deutlich überforderte Gastgeber einzuschätzen ist. Ohne Wenn und Aber nach zwei weniger erfolgreichen Punktspielen in Folge, ein deutlicher Auswärtssieg, aber der warnende Finger muss einfach erhoben werden. Am kommenden Samstag ist wieder eine Lok Elf unser Gegner, dann kommen die spielstarken und auch immer taktisch gut agierenden Freunde aus Seddin, bevor am Folgesamstag dann der Dauerrivale aus Bornim zum Stern kommt. Es stehen also zwei schwere Heimspiele auf dem Programm, nach diesen sei es erlaubt ein kurzes erstes Saisonfazit zu ziehen.