1.Männer

Wiedergutmachung zu 100% gelungen

Landesklasse: Fortuna Babelsberg - Potsdamer Kickers 94 4:0 (2:0)

Trotz des gleichzeitig stattfindenden Spiels des SV Babelsberg 03 hatte dieses Ortsderby über 100 Zuschauer angelockt.

Bereits mit dem Anstoß war deutlich sichtbar, wohin heute die Musik geht. Klare Schnelligkeitsvorteile, vor allem aber gedankliche Vorteile im Kopf, setzten die Kickers von Anfang an unter Druck. Beide Außenverteidiger, Stephan Tauscher und Patrick Wolff, waren die ersten Antreiber im Spiel nach vorn und so waren Möglichkeiten schnell erspielt.

Dennis Weber verzog nach fünf Minuten, Robert Leiche scheitert nach acht Minuten am Keeper David Michel. Beide konnten ihn auch nach etwa zwölf Minuten nicht überwinden. Die Frage der Führung war nur noch Minuten entfernt, die Möglichkeiten jederzeit gegeben.

In der 25.Minute war es dann auch zählbar (endlich) soweit, Dennis Weber mit einem Solo steckte auf Robert Leiche durch, der schob den Ball durch die Beine des Keepers zum hochverdienten 1:0 ein.

Nur acht Minuten später drang Stephan Tauscher über rechts ín den Strafraum ein, seine scharfe Eingabe wurde zum Eigentor eingenetzt, aber keinerlei Vorwurf an den Kickers Verteidiger Stefan Teichmann.

Auch nach der etwas verkürzten Pause, auf Grund der nahenden Dunkelheit, ein unverändertes Bild. Das Spiel ging mehr oder weniger nur in eine Richtung, ein Kopfball klatschte an die Latte, danach war Dennis Weber einfach zweimal schneller und machte die Treffer zum 3:0 und 4:0 so dass das Ding nach einer Stunde gelaufen war.

Natürlich könnte man spekulieren, was wäre wenn und so weiter, denn die größte Möglichkeit hatten die Kickers sofort nach Wiederanpfiiff. Ferdinand Becker lief allein auf Erik Firchau zu, der aber geschickt den Winkel verkürzte. Ein 1:2 zu diesem Zeitpunkt hätte aber vermutlich am eindeutigen Spielverlauf nichts geändert.

Die letzte halbe Stunde wurde dann runter gespielt, die Mannschaft ließ es etwas ruhiger angehen, zollte dem vorgelegten Tempo auch Tribut. Die Kickers kamen optisch dadurch besser ins Spiel, ohne aber wirklich eine Chance auf eine Wende zu haben, es ging nur noch um Schadensbegrenzung,

Nach 90 Minuten pfiff Schiedsrichter Philip Kuhblank aus Neustadt, der mit einer fairen Partie beiderseits keine Probleme hatte, ein Spiel ab, das einen eindeutigen klaren Sieger hatte, ohne weitere Einwände.

Dies erkannte auch Gästecoach Stephan Ranz an, eine Entschuldigung auf einige fehlende Akteure, ließ er fairerweise nicht gelten.

Trainer Sebastian Michalske war mit dem Auftritt zufrieden, es schien innerhalb von sechs Tagen eine komplett andere Mannschaft auf dem Platz zu stehen. Alle gegen Wittenberge vermissten Tugenden eines Fußballspiels, wurden gezeigt und so geht der Sieg auch in der Höhe vollkommen in Ordnung.

Am kommenden Donnerstag geht es dann zur Nachholpartie nach Treuenbrietzen, Anstoß ist dort in der Berliner Straße um 20.00 Uhr. Dieser tolle Auftritt sollte wiederholt werden, auch wenn wir uns gegen diesen Gegner des Öfteren schon schwer taten. Ostern ist spielfrei und am Samstag nach Ostern geht es zu den kampfstarken Gülitzern.