1.Männer

Unerklärlicher Einbruch

Landesklasse: Meyenburger SV Wacker 1922 - Fortuna Babelsberg 2:1 (0:1)

Nach zwei Wochen Spielpause stand vor unserem Team die 300 km (hin und zurück) Tour nach Meyenburg auf dem Plan, einem Gegner der im Spiel Platz 4 gegen Platz 6 auch noch Chancen nach oben hat.

Adam Atarouwa kehrte wieder in die Elf zurück, Felix Thoss fehlte diesmal erstmalig. Von Beginn an dominierte unsere Elf das Spiel, immer wieder wurde fast vorbildlich der Nebenmann gesucht und auch gefunden. Die Annäherung an das Meyenburger Tor wurde immer gefährlicher, das verdiente Führungstor war nur eine Frage der Zeit. In der 22. Minute war es dann soweit, wieder ein Angriff über die starke rechte Seite, eingeleitet von Stephan Tauscher, über Dennis Weber, verwandelte Daniel Ziemann die Chance eiskalt aus 8 Metern. Trotz des hartgefrorenen, aber bespielbaren Bodens, ging es auch weiter nur in eine Richtung, mehrere gute Möglichkeiten konnten einfach nicht genutzt werden. Die Beste und Letzte hatte direkt vor dem Pausenpfiff wieder Daniel Ziemann, der einen tollen Flankenball knapp nebens Tor setzte. Ein 2:0, vielleicht auch ein 3:0 zur Pause wäre nach einer sehr guten ersten Hälfte nicht unverdient gewesen, Meyenburg fand nach vorn so gut wie gar nicht statt.

Was dann in der Halbzeit in den Kabinen vor sich ging, wird für ewig ein Geheimnis bleiben. Die Gastgeber wurden einfach präsenter, kamen in die Zweikämpfe, der Schiedsrichter leistete in der ersten Viertelstunde seinen Anteil, mit mehreren nicht gepfiffenen Foulspielen gegen uns und baute so die Gastgeber mental mit auf. Selbst gelang allen nur noch wenig, Abspiele über zwei, drei Stationen wurden immer seltener, die Hektik wurde auf alle übertragen. Dann ein Freistoß in der 63. Minute aus knapp 30 Metern, man kann darüber streiten, ob man diesen pfeift?! Kevin Berlin, der in der Winterpause definitiv nach Wittstock wechselt, schnappte sich die Kugel und haute sie einfach drauf, der Platz unterstützte ihn dabei, der Ball sprang vor Rene Oschmann auf, jeder Torwart sieht dabei immer schlecht aus, und schon war es passiert, statt eines 2:0 stand es 1:1 und das, mit dem eigentlich ersten richtigen Torschuss. Es gelang unserer Elf einfach nicht mehr, auch trotz Wechsel, richtige Möglichkeiten herauszuspielen, die groß gewachsenen Abwehrspieler zu überlaufen. Ganz im Gegenteil, die Gastgeber verlegten das Geschehen immer mehr in unsere Hälfte und waren der Führung auch einen Tick näher. Das diese dann aus einem gepfiffenen Einwurf am Meyenburger Strafraum fiel, den der Assistent nicht anzeigte, passte einfach in die gebrauchte zweite Hälfte. Ein schneller Konter über die linke Seite, toller Querpass und am langen Pfosten hatte Marcus Krüger wenig Mühe in der 88. Minute zu vollenden. Danach war nichts mehr zu machen, die Moral war gebrochen, die Siegesserie gerissen.

Jetzt heißt es über Weihnachten die Köpfe frei zu bekommen, bei den Hallenturnieren den Spaß am Fußball wieder zu finden, um dann beim Rückrundenstart am 25.02. in Teltow, verlorenen Boden wieder gut zu machen. Abgerechnet wird im Juni 2017.