1.Männer

Ein Unentschieden das nicht richtig hilft

Landesklasse: Lok Brandenburg - Fortuna Babelsberg 0:0

Ein Auswärtsunentschieden beim Tabellendritten ist für Fortuna sicher kein schlechtes Ergebnis, hilft aber auch nicht wirklich weiter, will man am Ende der Saison noch ganz vorn mit dabei sein.

Schließlich haben die Babelsberger bereits ein Spiel mehr absolviert und müssen so am kommenden Wochenende tatenlos zuschauen, wie die Mitkonkurrenten eventuell den Punktevorsprung ausbauen. Außerdem sollten 3 Punkte den Gabentisch bei der am Abend stattfindenden Weihnachtsfeier schmücken.

Die Brandenburger Hausherren ihrerseits werden ebenfalls die Punkteteilung mit einem lachenden und einem weinenden Auge sehen, denn auch sie benötigen jeden Punkt, wollen sie doch dem, an diesem Wochenende "gestrauchelten" Spitzenreiter Meyenburg ebenfalls auf den Fersen bleiben. Beide Teams setzen mit der Punkteteilung zwar ihre "Ungeschlagen-Serien" fort, aber es sind ein paar Unentschieden zuviel in der Serie, um im Moment "ganz vorn" mit dabei zu sein.      

Bei nicht winterlichen, aber durch den Wind unangenehmen äußeren Bedingungen standen sich zwei Teams auf Augenhöhe und mit Respekt gegenüber. Sicherheit ging vor "Hurra-Fußball" und so hielten sich die "Aufreger" vor den Toren in Grenzen.

Die Gastgeber setzten nach 3 Minuten einen ersten Nadelstich, als Julian Schwandt zum Schuss kam, der Ball aber knapp am linken Pfosten vorbei ging. Danach sind die Gäste in der 7.Minute an der Reihe, doch ihr Torjubel erstirbt, als das Schiedsrichtergespann den Treffer von Salam Aiob wegen Abseits die Anerkennung versagte. Puh, das war knapp und Glück für Lok!

Nach etwa 1/4 Stunde Spielzeit verfehlte Brandenburgs Florian Linke auf der Gegenseite mit seinem Schuss das Fortuna-Gehäuse knapp und so setzte sich das insgesamt ausgeglichene Spiel mit einzelnen Chancen auf beiden Seiten bis zur Pause fort, ohne dass eines der beiden Teams etwas Zählbares verbuchen konnte. Richtig erwärmte die erste Halbzeit die rund 50 frierenden Fans beider Lager nicht. Zu sehr neutralisierten sich die Kontrahenten, zu wenige Torchancen wurden herausgespielt.

Da sollte es bei diesen beiden technisch guten Spitzenteams Steigerungsmöglichkeiten geben, aber die Hoffnung auf Tore wurde auch in der 2.Halbzeit nicht erfüllt.

Trotz Weihnachtszeit schenkten sich beide Mannschaften nichts, kämpften stattdessen  verbissen um jeden Quadratmeter Spielfeldfläche. Sieben gelbe Karten waren die Folge, wobei die Filmstädter den Löwenanteil für sich verbuchten.

Die Defensivreihen ließen nach wie vor nur wenig zu und was durchkam wurde Beute der Torhüter. So auch in der 72.Minute, als Fortunas Rene Oschmann ganz stark den Kopfball von Julian Schwandt parierte.

Beide Trainer versuchten durch Spielerwechsel noch den entscheidenden Vorteil für einen Treffer zu erzielen, aber es blieb bis zum Schlusspfiff beim 0:0 und der Punkteteilung.

 

Fortuna Babelsberg: Oschmann, Jänicke, Kautz, Wolff, Jenner, Haqi, Aiob, Schwabe, Zimmermann, Fuhrmann, Baneth (Ersatzspieler: Jung, Höhlich, Imeri, Hadzic, Abbas, Röhl, Simon)

Lok Brandenburg: Ziem, Prüfert, Dahms, Mahlow, Mertens, Klassen, Schwandt, Meyer, Breuer, Linke (Ersatzspieler: Breuer, Weber, Fochtmann, Mahnke, Radon)