1.Männer

Fortuna "schwächelt" etwas

Landesklasse: Fortuna Babelsberg - FK Hansa Wittstock 1:4 (0:3)

Bei den Gastgebern läuft es in den letzten Wochen einfach nicht richtig.

Einen Punkt beim Tabellenletzten in der Schlussphase gerettet, im Pokal gegen den Kreisligisten Busendorf ausgeschieden, Spielpause wegen des vorgezogenen Spieles gegen Lok Potsdam und dann Spielausfall in Nauen. Das sind Gründe um nicht in einen Lauf zu kommen, aber andererseits zum Teil auch nur vorgeschobene. Das Trainergespann hat "tieferliegendes" ausgemacht und in einem langen Gespräch mit der Mannschaft in der Woche ausgewertet. Gefruchtet hat es, zumindest in diesem Spiel, noch nicht.

Auch der Spielverlauf half nicht gerade um in Schwung zu kommen. Die Mannschaften hatten sich noch nicht richtig sortiert, da schlug es nach 3 Minuten bereits zum ersten Mal im Fortuna-Gehäuse ein. Christoph Haak brachte seine Farben mit 0:1 in Führung und gab seinen Mannen damit Sicherheit, während die Gastgeber desolat agierten und einige Akteure deutlich unter Form spielten.

Wittstocks Abwehr präsentierte sich gegenüber dem vergangenen Wochenende deutlich verbessert und arbeitete gut gegen den Ball. Der verletzt fehlende Wittstocker Torjäger Tommy Hordan wurde gut durch Mathias Altenburg vertreten, der in der 22.Minute das 0:2 erzielte, während Fortuna wenig in der Offensive einfiel. Ihr Torjäger Salam Aiob rieb sich erfolglos in Einzelaktionen auf.

Spielentscheidend war aber dann wohl der Treffer zum 3:0 (45.) durch Christoph Haak kurz vor der Pause in einem, wie es heißt, psychologisch wichtigem Moment.

Mit der komfortablen Pausenführung für die Wittstocker ging es in Hälfte zwei, in der die Babelsberger sich nun endlich etwas zielstrebiger präsentierten, auch gute Chancen erspielten, ohne aber letztendlich Zählbares zustande zu bringen.

Als Mathias Altenburg in der 59.Minute das 0:4 erzielte, war die aufgeflammte Moral der Gastgeber gebrochen. Nico Sommerlattes 1:4 in xer Nachspielzeit (90.+2) war nur noch Ergebniskosmetik.

Fortunas Trainer Sebastian Michalske war sichtlich enttäuscht und machte eine Reihe von "unter Form" spielenden Akteuren aus, während Wittstocks Trainer Jörg Lutter sich über die kompakte Abwehrarbeit sowie die Toreffizienz seines Teams freute, dass verdient 3 Punkte mitnahm.