1.Männer

Zweimal nicht richtig aufgepasst

Landesklasse: SG Phönix Wildau 95 - Fortuna Babelsberg  2:0 (0:0)

Nach dem niederlagenfreien Rückrundenstart der Babelsberger war dieses Heimspiel auch für den Spitzenreiter nicht auf die leichte Schulter zu nehmen.

In welcher komfortablen Lage das Trainergespann Mros/ Brunow in Bezug auf die Spieleranzahl und -qualität in dieser Saison ist, zeigt die Tatsache, dass trotz des Langzeitausfalles von Torjäger Baneth und der kurzfristigen verletzungsbedingten Absagen von Waide, Kubitza, Tauscher sowie der Gelb/Rot gesperrten Franke und Ziemann problemlos ein schlagkräftiges Team zur Verfügung stand. Kein Leistungsabfall war bei den Gästen zu bemerken und so standen sich zwei Mannschaften auf absoluter Augenhöhe in den 90 Minuten gegenüber. Gut eine Stunde hatte jedes Team in einem spannenden und hochklassigen Spiel die Chance, als Sieger vom Platz zu gehen, auch wenn beide Defensivreihen kaum nennenswerte hochkarätige Chancen zuließen. Letztendlich machten den Unterschied zwischen Sieg und Niederlage zwei kleine "Fehler" im Defensivbereich und die individuelle Klasse von Björn Müller, der in der 66. Minute das 1:0 erzielte, als ein Ball nicht konsequent geklärt wurde und der Torschütze freie Bahn hatte und als Fortuna nun "Alles oder Nichts" spielte kam es, wie so oft im Fußball, ein nicht gelungener "Tunnel" im Vorwärtsgang wurde von den Gastgebern in der 86.Minute mit einem Konter beantwortet, den erneut Björn Müller zum 2:0 Endstand erfolgreich abschloss. Eine vermeidbare Niederlage des Gastes, der aber eine Klasseleistung abgerufen hatte, wie Trainer Mros fand. Es sind zurzeit wohl noch die  kleinen Defizite in der Offen- und Defensive, die den Unterschied zu den absoluten Spitzenteams ausmachen. Wildau nutzte von seinen wenigen Chancen zwei und Fortuna nicht. Diesen Unterschied zeigte auch bereits vor der Begegnung das Torverhältnis. Wildaus Torjäger hatten bis dato fast doppelt so viele Tore erzielt, wie Fortunas Offensive. Trotzdem eine tolle Leistung der Gäste, die zu recht auch das Lob der Sieger erhielt.